D-Mark Geldschein

Euro gleich Teuro?

Gedanken zur Wiedereinführung der D-Mark

Eurokatastrophe: Die Auswirkungen der Eurowährung in Deutschland

Die Eurokatastrophe

Ihr Gefühl täuscht Sie nicht: Das Geld in Ihrem Geldbeutel ist weniger wert, seitdem der Euro offizielles Zahlungsmittel geworden ist. Wirtschaftsinstitute und unabhängige Experten haben nachgewiesen: Die Statistiker beschönigen die Lage, wenn sie den „Teuro“-Effekt leugnen. Tatsächlich ist die Inflation viel höher, als offiziell zugegeben wird. Zwar hat sich das Preisniveau in einigen Bereichen nicht verändert: So sind die Preise bei Elektronikgeräte und Mieten meist gleich geblieben, doch Fakt ist, seit 1949 gab es in Deutschland noch nie einen derartigen Preisanstieg. Vor allem die Preise der Verbrauchgüter und im Dienstleistungssektor haben, seit der Abschaffung der D-Mark, astronomische Höhen erreicht. Familien, Sozialhilfeempfänger und Geringverdiener haben am meisten unter dem hohen Preisniveau zu leiden. Der Teuro schlägt aber auch bei den Großverdienern zu: Wer im Dezember 2001 noch Ersparnisse von 10.000 DM hatte, der hat heute nur noch einen Wert von etwa 7600 DM. Aber auch die Wirtschaft leidet unter dem Euro: Der Einzelhandel zum Beispiel hatte im Jahr 2002 das schwächste Nachkriegsjahr. Leere Auftragsbücher sorgen für Firmenpleiten am laufenden Band: Im Jahr 2002 haben die Insolvenzen in Deutschland Rekordhöhe erreicht. Im Mittelstand, eigentlich die Jobmaschine, gibt es die meisten Firmenpleiten zu beklagen. Dies sorgt für einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit: Ende 2002 sind mittlerweile über 4,22 Menschen in Deutschland arbeitslos und die Tendenz ist weiter steigend. Der Euro ist zum Wohlstandskiller geworden: Gab es mit der Einführung der D-Mark 1949 sofort ein Wirtschaftswunder, so brachte der Euro Rezession und einen Wohlstandsabbau. Seit Jan. 2003 ist die Lage sogar noch düsterer geworden, denn für Verbraucher und Wirtschaft sind weitere Abgabenbelastungen hinzugekommen:

Die wichtigsten Mehrbelastungen seit 1. Jan. 2003

Problematisch ist zusätzlich die geplante Aufweichung des Euro-Stabilitätspakt: Mit dem Stabilitätspakt setzen sich demokratisch regierte Länder erstmals kontrollierbare und mit Sanktionen versehene Obergrenzen für die öffentliche Verschuldung. Auch vor der Euro-Einführung gab es in verschiedenen Verfassungen (wie z.B. im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland) entsprechende Regelungen die dafür sorgten, dass die D-Mark stabil bleib. Eine Aufweichung der Euro-Stabilitätskriterien würde daher für eine weitere Destabilisierung der Euro-Währung sorgen.

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