Wohlstandsabbau in Deutschland
Der schleichende Wohnstandsabbau
in der Bundesrepublik
Gigantische
Haushaltslöcher und eine ernorme Staats-Überschuldung
sorgen dafür, dass der deutsche Staat immer
mehr Einnahmequellen benötigt, um seinen
Verpflichtungen nachzukommen. Teurere Krankenkassenbeiträge,
steigende Rentenbeiträge und Teurodebatte sorgen für einen
schleichenden Wohlstandsabbau. Fazit: Jetzt
droht für Millionen von Haushalte in Deutschland
der Finanz-Schock!
Die
Mehrbelastungen für den Bundesbürger
seit der Euroeinführung:
T€uro Viele
Handelsketten und Lebensmittel-Discounter
haben die Preise seit der Euroumstellung
um etwa 15-20% erhöht. Betroffen
hiervon sind vor allem Lebensmittel
und Waren des täglichen Bedarfs
wie Lebensmittel oder andere
Verbrauchgüter. Billiger dagegen
wurden Elektro-Artikel wie DVD-Player
oder Computer (also Artikel
die der Normalbürger alle Jahre
mal benötigt).
Rente Der Rentenbeitrag
von 19,1 auf 19,5 % gesteigen. Gleichzeitig
hat die Bundesregierung die Beitragsbemessungsgrenze
von 4500/3750 (West/Ost) auf 5100/4250 Euro
erhöht.
Arbeitslosenversicherung Auch hier
ist die Beitragsbemessungsgrenze wie
in der Rentenversicherung gestiegen. Mehrbelastung
für Arbeitnehmer und Betriebe: bis zu 39
Euro/Monat. Außerdem hat Rot-Grün die
Unterstützung für viele der 1,3 Millionen
Langzeitarbeitslosen gekürzt.
Ökosteuer Die
Ökosteuer auf Benzin und Diesel wurde je
Liter um 3,07 Cent erhöht, der Satz auf
Stromverbrauch um 0,25 Cent je Kilowattstunde.
Für Erdgas werden seit 1. Januar 5,50 Euro
je Megawattstunde fällig (bisher: 3,476
Euro), für Flüssiggas 60,60 Euro je 1.000
Kilogramm (bisher: 38,34 Euro), für schweres
Heizöl 25 Euro je 1.000 Kilogramm (bisher:
17,89 Euro). Die Ökosteuer auf leichtes
Heizöl, das insbesondere in Privathaushalten
genutzt wird, blieb unverändert.
Mehrwertsteuer Für zahntechnische
Leistungen kassiert der Fiskus jetzt 16
% statt bisher 7 % ermäßigte Mehrwertsteuer
(gilt auch für landwirtschaftliche Produkte
und Kunstgegenstände).
Gesundheit Der Teuro hat auch bei
den Medikamenten zugeschlagen: Durchschnittlich
10% Preiserhöungen bei Medikamente im Jahr
2002. Zusammen mit der hohen Arbeitslosigkeit
hat dies ein Loch in die Kassen der gesetzlichen
Krankenkassen gerissen. Fazit: Seit 2003 wurden
die Versicherungsbeiträge bei den Gesetzlichen
Krankenkassen um 0,4% angehoben. Ein Durchschnittsverdiener
(2500 Euro) muss jetzt immerhin zehn Euro
mehr im Monat zahlen.
Unternehmen Die
Ermäßigung für energieintensive Betriebe
ist von früher 20 auf jetzt 60 Prozent des
normalen Ökosteuersatzes gestiegen. Die Mehrbelastung
wird aber durch ein kompliziertes Regelwerk
(Spitzenausgleich) begrenzt. Die Einnahmen
aus der umstrittenen Steuer fließen weitgehend
in die Rentenkasse.
Tabaksteuer Die zweite Stufe der Tabaksteuer-Erhöhung
verteuert jede Zigarette um einen Cent.
Die Automatenpackung bleibt unverändert bei
drei
Euro. Statt 19 sind aber jetzt nur noch
18 Zigaretten darin.
Bahnfahren Dank
des neuen Preissystems der Bahn
AG ist für viele Pendler und
Spontanreisende das Bahnfahren
um bis zu 30% teurer geworden.
Dosenpfand Dosen und Einweg-Flaschen
mit Bier, Mineralwasser und Kohlensäure-haltige
Getränken wie Limonade oder Cola kosten
25 Cent Pfand, bei mehr als 1,5 Liter Inhalt
50 Cent. Wegen des langen Streits um das
Pfand ist noch unklar, wie die Rücknahme
funktioniert. Pfandfrei bleiben Erfrischungsgetränke
ohne Kohlensäure in Dosen oder Einweg-Flaschen
sowie Spirituosen, Sekt oder Wein. Für Tetra-
Paks mit Milch oder Saft wird ebenfalls
kein Pfand kassiert.
Verkehr Schwarzfahren in Omnibussen
und Bahnen kostet statt 30 jetzt bis zu
40 Euro Bußgeld. Wer nachträglich beweisen
kann, dass er einen gültigen Fahrsche in
hatte, zahlt statt fünf jetzt sieben Euro.
Bei Verstößen gegen das Rauchverbot in unterirdischen
U- und S- Bahnhöfen werden jetzt 15 Euro
Bußgeld fällig. Nach Angaben der Bahn kostet
die Reinigung der Bahnsteige und Gleisanlagen
von weggeworfenen Kippen pro Jahr mehr als
eine Million Euro.
Telefon Vom 1. Januar
2003 an werden 0900er-Rufnummern
als neue Hochpreis-Nummern freigeschaltet.
Sie sollen bis 2005 die 0190er- Telefonnummern
ablösen. Künftig werden Erotik-Angebote
klar abgetrennt: Sie dürfen nur unter der
Folgeziffer 0900-5 angeboten werden. 0900-1
gilt für Informationsdienste, 0900-3 für
Unterhaltungsdienste, beide Sex-frei.
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